WAS IST DIE BALANCIER-METHODE UND WIE ERFOLGT DIE ANWENDUNG?

Die Information zur Anwendungstechnik der „Balancier-Methode“, Unterschiede zur In-vitro-Fertilisation, Erfolgsprognose und für welche Patienten diese Methode geeignet ist finden Sie in dem unteren Artikel.

Frage 1: Was ist die „Balancier-Methode“?
“Die Behandlung durch die „Balancier-Methode“ wird bei Auftreten von verschiedenen Krankheiten und bei Problemen der Eizelle, des Embryos, der Gebärmutterschleimhaut und anderen negativen Einflüssen, welche die Schwangerschaftschance minimieren können, angewendet. Bei der Methode werden zur Behebung die eigenen Blutzellen und die eigenen Eierstöcke, sowie die jeweiligen Flüssigkeiten mit den speziellen Substanzen verwendet, um in eine positive Richtung auszugleichen, zu „balancieren“.

Werke über die „Balancier-Methode“:
Polyzystische Krankheiten des Eierstocks Bei Frauen mit Endometriose und die damit zusammenhängende Schokoladenzyste Gerinnung in Haargefäßen verursacht durch Immunsystemstörungen Alter über 37 zwei oder mehr als zwei unerklärlichen Fehlversuchen in der In-vitro-Fertilisation wurden im Eierstock, bei der Eizelle und dem Embryo sowie in der Gebärmutterschleimhaut negative Entwicklungen beobachtet, welche die Schwangerschaftschance minimieren. Aufgrund der oben erwähnten Krankheiten erleiden die Eizellen, die sich im Eierstock in der Entwicklungsphase in einem unpassenden und unregelmässigen Milieu befinden, Hormonstörungen. Die Unzulänglichkeit des Immunsystems verzögert den Entwicklungs- und Reifeprozess. Diese Verzögerung entsteht dadurch, dass spezielle Nebenzellen und Flüssigkeiten aus demselben Milieu, welche den Reifeprozess unterstützen, beeinflusst werden und keine genügende Unterstützung liefern können. Im Endeffekt sinkt die Chance der Eizelle auf eine Befruchtung; falls eine Befruchtung stattfindet wird eine unqualitative Zelle entstehen und die Chance auf eine Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut wird deutlich sinken. Die Balancier-Methode wirk sich an vier Punkten aus und behebt die entstandenen Störungen:

Frage 2: Wie wird die Balancier-Methode angewendet? Die Eizellen werden mit einer Medikamentebehandlung entwickelt und aus den Eierstöcken entnommen, um für die Befruchtung speziell vorbereitet zu werden. Zu diesem Zeitpunkt werden die umgebenden speziellen Unterstützungszellen und Flüssigkeiten, welche ebenfalls in der Entwicklungsphase anwesend waren, separiert. Diese Unterstützungszellen werden im Labor mit einem anderen System beurteilt und passende Zellgruppen identifiziert. Die passenden Zellen werden in der eigenen Flüssigkeit im entwickelten Nährboden zur Vermehrung gelegt. Innerhalb von 24-36 Stunden entwickeln und vermehren sich diese zu Zellen, welche auf das Embryo eine sehr wichtige und positive Auswirkung haben werden. Zeitgleich werden die Eizellen mit mikroskopisch ausgesuchten Spermien mit geringsten brüchigen DNA-Fragmenten befruchtet. Die unter optimalen Bedingungen befruchteten Eizellen werden in bestmöglich entwickelte Stützzellen und Flüssigkeiten gelegt und es wird versucht, das beste Reifegrad durch die Wirkung von spezifischen Substanzen und Hormonen, die den Eizellen zur Verfügung gestellt werden, zu erreichen. Die besten Eier werden durch das Embryo-Monitoring-System bestimmt. Die nach der Befruchtung am dritten Tag entwickelten Stützzellen sondern Substanzen wie LIF und PAF ab, welche festlegen, dass der Embryo bereit zur Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut ist. Auf diese Weise wurden die Probleme in der Eizelle und im Embryo ausgeglichen; „balanciert“ ist nun der Embryo bereit sich einzunisten. Innerhalb der Gebärmutter besteht ein Mechanismus, welcher mit dem Immunsystem in Verbindung steht, die Schwangeschaft gewährleistet und dessen gesunden Fortschritt unterstützt. Die oben erwähnten Krankheiten und Misszustände verhindern, dass die Gebärmutterschleimhaut die Embryos empfängt und verringern die Wahrscheinlichkeit einer Einnistung des Embryos. In der „Balancier-Technik“ wird die verschlechterte Einnistung in der Gebärmutter durch die Verwendung der im körpereigenen Blut befindlichen freien Immunsystemzellen optimiert und somit den Zustand verbessert. Diese Zellen werden aus dem Blut getrennt, welche während der Eizellenentnahme mit entnommen wurde, und anschliessend mit einer speziellen Vorbereitung zur Vermehrung niedergelegt. Während dieser Vermehrungsphase werden von den Zellen Substanzen abgesondert und gesammelt, welche für ein immunes Milieu sorgen, die zu der Entstehung einer Schwangerschaft in der Gebärmutter führen. Ausserdem werden diese Zellen nach der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut die Substanzen mit positiver Wirkung weiterhin ausscheiden. Als Resultat wird ein effektives Milieu zur bestmöglichen Einnistung für die Embryos in der Gebärmutter durch vorherige Zugabe dieser positiven Substanzen und Flüssigkeiten geschaffen, mit anderen Worten ein „Ausbalancierbarer“ Zustand hergestellt. Mit der „Balancier-Methode“ werden folglich die Probleme in der Eizelle, im Embryo, in der Gebärmutter korrigiert und für die Schwangerschaft optimal vorbereitet. Auf der einen Seite wird für eine Entwicklung des Embryos in optimalen Konditionen gesorgt und auf der anderen Seite wird die Gebärmutterschleimhaut für eine Einnistung des Embryos vorbereitet. Auf diesem Wege wird ein Ausgleich zwischen den beiden Systemen gewährleistet, was die Schwangerschaftswerte erhöht und eine signifikante Reduktion der Fehlgeburtenrate herbeiführt.

Frage 3: Was sind die Unterschiede der Balancing-Technik zu der aktuellen IVF-Behandlung? Bei In-vitro-Fertilisation ohne Verwendung der Balance-Methode wird immer derselbe Ansatz benutzt ohne eine Planung speziell für das Paar anzuwenden. Ohne die Komplikationen der Samenzelle, der Eizelle, im Embryo und der Gebärmutterschleimhaut zu kennen und ohne die Behebung der Probleme mit optimalen wissenschaftlichen Techniken und Laboren wird die Schwangerschaftsrate durch nicht behobene Störfaktoren kein wünschenswertes Erfolgsniveau erreichen. Auch wenn in diesem Zustand eine Schwangerschaft entsteht ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt sehr hoch. Nach grossen Anstrengungen, Hoffnungen und finanziellem Aufwand ist im Endeffekt das Erreichen des gewünschten Ziels sehr erschwert. Die aktuelle Sicht bei der In-vitro-Fertilisation ist „Von der Samen- und Eizelle zur gesunden Schwangerschaft“; die Balancier-Methode bringt in diesem Zusammenhang eine neue Sichtweise mit. In der Basis dieser Sichtweise liegt die Identifizierung der Problematiken, welche mit den Fortpflanzungszellen und –organen zusammenhängen, und dessen Behebung. Ausserdem wird somit mit wissenschaftlichen Werten und Technologien sowie unter einer erfahrenen Anwendung der Balancier-Methode die Chance auf eine gesunde Schwangerschaft deutlich erhöht.

Frage 4: Wie hoch ist die Erfolgsquote der Balance-Technik? Wie viele gesunde Babys kamen in der Praxis auf die Welt? Die „Balancier-Methode“ wird zur Diagnose und Behandlung von Problemen in den Fortpflanzungszellen und der Gebärmutterschleimhaut eingesetzt. Es kann auf die damit verbundenen Probleme einzeln oder das befruchtete Ei in Kombination mit der Gebärmutterschleimhaut angewendet werden. Die Technik wurde bisher auf mehr als 300 Patienten angewendet und es wurde beobachtet, dass die Schwangerschaftsrate um mehr als 40% gestiegen ist. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Fehlgeburtenrate auf rund 10% gefallen ist.

Frage 5: Bei wem kann die „Balancier-Methode“ angewendet werden und bei wem nicht? Die Auswahl der zu behandelnden Patienten ist so geplant, dass das Paar einzeln und gemeinsam in Detail beurteilt wird. Es kann eine geeignete Behandlungsoption für Frauen mit fortgeschrittenem Alter, Poliomyelitis, Blutgerinnungsprobleme, Embryonen von schlechter Qualität und Frauen mit schlechtentwickelter Gebärmutterschleimhaut sein. Die Behandlung kann für das Paar auch die Verwendung von Stress- und Angstverringerung und Entspannungstechniken erfordern.